bodenlos e.V. * 80935 München
fbBesuche uns auf Facebook

Und dabei hatte der Tag so beschissen begonnen.

Als ich in meinem Pensionszimmer in Westendorf aufwachte, fühlte ich mich krank. Aber schon sowas von krank; wie bei einer schweren Grippe fühlte ich mich. Nach dem Frühstück dann ging's bereits etwas besser & ich beschloß, auf den Berg zu fahren. Freilich nicht, um zu fliegen; nicht in meinem Zustand ! Aber "oben am Berg rumsitzen, das müßte drin sein; wofür hab ich schließlich die Saisonkarte ?", dachte ich mir. Der Schirm kam natürlich trotzdem mit; man weiß ja nie ....

Die Bergluft tat mir gut & so gegen vier Uhr nachmittags fühlte ich mich gesund genug, die Talfahrt nicht mit der Gondel anzutreten. "Optimales Wetter," dachte ich, "das wär' doch lächerlich, da jetzt nicht zu fliegen ! Ich mach halt keine großen Sachen, sondern hau mich einfach raus & flieg' runter & gut ist's". Dachte ich; jaja.

Was dann folgte, war einer der spektakulärsten Starts meiner Fliegerkarriere. Gut, daß ich das vorher nicht ahnte; hätt' ich's gewußt, wär' ich zum Lift marschiert !

Der Wind stand super an am Weststartplatz, doch gerade als ich zum Leinensortieren den Schirm an den Tragegurten aufzog, drehte er um neunzig Grad & kam genau von rechts. Mein Flügel machte diese Drehung logischerweise komplett mit & als ich ihn ablegte, zeigte das rechte Ohr gen Berg & das linke gen Tal. Sollte ich nun nochmal ganz von vorne anfangen ? "Nein ! Lieber probier ich's aus," sagte ich mir, "falls es nicht hinhaut, hab ich hier genügend Platz für einen gepflegten Startabbruch."

Ich hängte mich ein & stellte mich erstmal symmetrisch vor den Schirm. Dann machte ich drei Schritte nach rechts, also bergauf, so daß meine A-Leinen rechts durchhingen, links jedoch bereits gestrafft waren, denn das linke Ohr sollte ja zuerst hochkommen. Der Wind war von der Stärke her ideal; genau so wünscht man sich einen guten Startwind. Nur die Richtung war halt das Problem. Ich zog den Schirm auf.

Durch den schönen Wind funktionierte das Aufziehen ganz prima. Ruhig stand die Kappe über mir & ließ mir Zeit für einen ausgiebigen Kontrollblick. Bloß die Richtung; die war immer noch hangparallel. Ein letztes Luftholen, ein letztes Schlucken, & ich lehnte mich dem Wind entgegen & zog die linke Bremse.

Unverzüglich drehte der Schirm talwärts, unverzüglich brach er jedoch auch markant nach links aus. Aber darauf war ich ja gefaßt; mich überraschte höchstens die Rasanz, mit der er abhaute. "Unterlaufen !" schrie es in mir & sofort, meinen Körper in bedenklicher Schräglage nach rechts neigend & nun auch die rechte Bremse ziehend & die linke wieder nachlassend, spurtete ich diagonal über den Startplatz.

Dann hob ich ab.

Ich hatte es geschafft ! Ich war doch tatsächlich mit dieser völlig bescheuerten Startmethode in die Luft gekommen ! Und das Beste: ich fühlte mich phantastisch. Keine Spur mehr von miesem Befinden. Daran dachte ich überhaupt nicht mehr; das fiel mir erst Stunden später wieder ein. Im Augenblick hatte ich nur einen Gedanken: Aufwind suchen !

So steuerte ich die Westflanke der "Chor" entlang nach Norden. Dann bog ich um den Nordstartplatz. Dann hörte ich das Fauchen. Und dann griff der Sechsmeterbart in mein Segel. Zwei Schleifchen flog ich noch während es mich in meinen Sitzgurt preßte, dann war ich über dem Nordstart & konnte einkreisen. Mit enormer Schräglage zentrierte ich diesen Bart. Nein, ich war nicht wirklich entspannt; das muß ich zugeben. "Bloß jetzt nicht in die Randturbulenz reinfliegen," tönte der kleine Mann im Ohr eindringlich, "bloß jetzt auf's Nachzentrieren aufpassen !"

Hochkonzentriert kurbelte ich & die Sache mit dem Nachzentrieren erwies sich als äußerst wichtig, denn der Bart war durch den starken bayrischen Wind arg versetzt & führte in einem Winkel von schätzungsweise fünfundvierzig Grad schräg in den wolkenlosen Himmel. Ich sah, wie unter mir am Startplatz jemand mit seinem Schirm kämpfte & ich sah die Landschaft immer kleiner werden. Wie wenn man aus einer Panoramakarte herauszoomt, so schaute das aus. Und immer sah ich, am Blickfeldrand noch deutlich unter den Horizont ragend, die gelbe Flügelspitze meines geliebten Frantic durch die Luft pflügen.

Längst war ich durch den Versatz des Aufwindschlauches über Nachbarbergen angekommen & noch immer nahm das Steigen kein Ende. Ich kreiste & kreiste, es wurde kalt & kälter. Das Vario piepste unverdrossen & ich hatte das merkwürdige Gefühl, ins Weltall geschossen zu werden. Und ich kreiste weiter.

Irgendwann wurde dann doch das Piepsen langsam ruhiger & meine Kreise wurden langsam flacher, doch immer noch war kein Ende abzusehen. Dann kam der Moment, wo mir die Kälte so zusetzte, daß ich den Bart verlassen mußte. Aber inzwischen hatte er auch schon viel an Kraft verloren gehabt; wesentlich höher wäre er vermutlich sowieso nicht gegangen.

Ich ging also in den Geradeausflug über & hatte nun endlich Zeit, mich zurückzulehnen, zu entspannen, & mich überhaupt einmal umzuschauen, wo ich denn eigentlich war.
Huh !
Das Gefühl durchdrang mich bis in die Knochen; es war wirklich gruselig. In vollkommener Einsamkeit schwebte ich in einer unendlichen Weite, die Erde unter mir war zur abstrakten Landkarte reduziert, zu der ich keinen echten Bezug mehr verspürte, & wenn ich nach oben sah, schien es mir, als ob sich nur ein paar Meter über der gelben Kappe meines Schirms diese gigantische hellblaue Kuppel spannte, zum Greifen nah. Mehrmals hörte ich mich selber aufstöhnen; es war einfach zu überwältigend. Der Höhenmesser verriet mir dann die Wahrheit: ich war über dreitausendzweihundert Meter hoch.

"Und ? Was machen wir jetzt ?"
Ich sprach die Frage laut aus. Zwar hatte ich diese ganzen Eindrücke noch längst nicht verdaut, aber ich mußte meinen Frantic einfach fragen. Oder besser gesagt, ich hatte irgendwie das Gefühl, er habe mir diese Frage gestellt & ich mußte sie nur in Worte fassen. Und die Antwort lag auch auf der Hand: "Heute ist es so weit: heute ist die erste Strecke fällig ! Und zwar gleich das Pinzgau !" In dieses berühmte Tal konnte ich nämlich von meiner Warte bereits wunderbar hineinschauen. Mehr noch: wenn ich zwischen den schroffen Gipfeln des Hauptkammes hindurchpeilte, sah ich bis nach Südtirol. Und so machte ich mich auf den Weg.

Voller Selbstsicherheit durch mein gewaltiges Höhenpolster ließ ich mich vom Rückenwind anschieben auf meinem Flug nach Süden. Auch als das Brechhorn schon hinter mir lag, war ich noch zuversichtlich, daß ich über dieser Bergkette, deren Rücken ich entlangflog, doch noch das eine oder andere Steigen finden würde. Dann könnte es nicht mehr schwer sein, die andere Kette zu überwinden, die vor mir querliegende Ost-West-Kette, die mich vom Pinzgau trennte. Und anschließend könnte ich das Pinzgau entlangfliegen, so weit der Flügel trägt, um nach der Landung auf einer der dortigen komfortablen Wiesen per Anhalter retourzufahren.

So hatte ich mir das gedacht.

Doch vorher kam noch ein wundervoller Schock. Ich habe wirklich keine Ahnung, wie ich so einen Giganten so lange total übersehen konnte, aber ich realisierte seine Anwesenheit erst, als ich schon fast auf gleicher Höhe neben ihm war. Da fiel mein Blick plötzlich nach links auf den Großen Rettenstein & ich erschrak buchstäblich. Es ist schwer zu beschreiben, was ich empfand bei diesem Anblick, was ich empfand, als ich fast in Reichweite & noch nicht viel unter seiner Gipfelhöhe an dieser unglaublichen Felspyramide vorbeiflog, die aus einem niedrigen bewachsenen Sockel tief drunten im Tal mit ihren nahezu senkrechten kahlen Wänden bis ins blaue Firmament aufragt.

Nach diesem Erlebnis hielt dann langsam eine gewisse Nüchternheit Einzug in meine Gedanken. Noch immer hatte ich keinerlei Thermik gefunden, inzwischen aber schon reichlich Höhe verloren. Ganz allmählich drang die Erkenntnis in mein Hirn, daß meine Pinzgaupläne vielleicht doch nicht so einfach zu verwirklichen waren, wie ich mir das in meiner kindlichen Naivität ausgerechnet hatte. Aber ich wollte es wirklich wissen ! Ich wollte lieber einen langen, langen Fußmarsch riskieren als auch nur einen Meter zu früh aufzugeben. Stur flog ich, bis rechts unter mir der Talschluß der Windau erreicht war, jenes Tales, das von Westendorf aus nach Süden bis zur Rückseite jener Berge führt, die sich nun hoch vor mir aufbauten & mir den Weg ins Pinzgau versperrten.

Eine Reliefstruktur unter mir, eine "Nase", lockte mich. "Wenn irgendwo noch was geht, dann da," überlegte ich, & begann den Luftraum über diesem Vorsprung zu erkunden. Und tatsächlich: ein Bart ! Doch die Windau bildet dort hinten eine Düse & der Wind, der mich vorher in der Höhe so fein angeschoben hatte, wirkte sich weiter unten ziemlich fatal aus. Mein "Rettungsbart" war von dem monströsen Wind dermaßen verblasen, daß ich es nicht schaffte, ihn einzukreisen. Mehrmals versuchte ich es, mehrmals schmiß er mich leeseitig wieder raus.
"Jetzt langt's, jetzt wird geachtert !", sagte ich mir, enterte den bockigen Kerl erneut & kehrte ab da dem Wind nicht mehr den Rücken zu. Es funktionierte. Aber komfortabel war's nicht. Jede einzelne Achterschleife, die ich flog, war mit mindestens zwei Klappern garniert, denn bei jeder Kehre fing ich mir eine "Watschn" ein, obwohl ich so eng achterte, wie es nur ging, ohne das Steigen zu verschenken. Immerhin konnte ich dem ruppigen Burschen auf die Art doch noch einige Höhenmeter rauslutschen. Waren es hundert ? Waren es zweihundert  ? Ich weiß es nicht; allzuviele waren's jedenfalls nicht; dann war er weg; endgültig verblasen.

Ganz hinten war ich; im Talschluß über der allerletzten landbaren Wiese. Vorher aufzugeben war ja an diesem Tag für mich nicht in Frage gekommen. Zu versuchen, weiter zu fliegen, kam erst recht nicht in Frage, denn da wurde es dann steil & felsig: unlandbar. So hing ich nun in der Luft; wieder mit Blick nach Norden gen Westendorf, durch den Elendswind praktisch ohne Vorwärtsfahrt, langsam aber sicher senkrecht meiner Wiese entgegensinkend. Und zum ersten Mal wurde mir so richtig klar, wie lang dieser Fußmarsch wirklich werden würde. Aber noch hatte ich ein paarhundert Meter über Grund.

Gerade erst in den Tagen vorher hatte ich mein Speedsystem endlich in einen einsatzfähigen Zustand gebracht gehabt. Nun war der Zeitpunkt gekommen, das Ding einmal im "Ernstfall" zu probieren; ich hatte ja sonst eh nichts mehr zu tun bis zur Landung. Also fischte ich es aus seinen Sitzbrettschlaufen & trat es langsam durch bis zum Anschlag. Klasse ! Es ging wieder vorwärts. Zwar im Schneckentempo, aber immerhin.

Schon suchte ich mir die nächste Wiese in Flugrichtung voraus: "Mal sehen, ob ich bis zu der da vorne komm."

Wär' nicht schlimm gewesen, das nicht zu schaffen; in dem Fall: umzudrehen & mit Rückenwind zu "meiner" Wiese retourzufliegen wär' ja wirklich kein Problem. Doch ohne viel Mühe kam ich so weit. "So; die gehört mir jetzt. Schaun wir mal, ob wir bis zu der da kommen. Das wären dann schon wieder dreihundert Meter Fußmarsch weniger." Auf diese Weise "hangelte" ich mich von Wiese zu Wiese aus dem Talschluß zurück. Langsam zwar, aber auch mit vermindertem Sinken, denn schließlich hatte der Gegenwind eine Aufwindkomponente, da er ja talaufwärts strömte.

Nachdem ich die Düse verlassen hatte, wurde auch der Wind etwas zivilisierter & mein Fortkommen zügiger. Ein- oder zweimal versuchte ich sogar, schwaches Steigen einzukreisen. Dabei waren jedoch nur "Nullschieber" ohne Höhengewinn drin & da recht eindeutig war, daß sich die Bedingungen um diese Uhrzeit nicht mehr verbessern würden & "Einparken" somit keinen Sinn hätte, gab ich wieder Gas & nahm fürderhin in erzwungenem Delphinstil solche Steigbereiche im Geradeausflug mit leichter Bremse mit, um dazwischen wieder voll zu beschleunigen.

Als ich nach einigen Kilometern über reinem Urwald dann ein Haus mit Autos davor sah, jubelte ich. "Super; Haus mit Autos ! Ich werd' in der Nähe von so einem landen. Da find' ich bestimmt jemanden, der mich mitnimmt." Ich war happy. Aber noch hatte ich etwas Höhe zum Weiterfliegen.

Wenn mir dort hinten in meiner Talschlußfalle einer gesagt hätte, ich würde es fertigbringen, bis nach Westendorf zurückzufliegen, hätte ich ihm nur was von "Dachschaden" geantwortet, so völlig utopisch war diese Idee gewesen. Selbst jetzt glaubte ich noch nicht daran. Es war mir auch egal. Mir fehlten nur noch drei oder vier Kilometer & ich war mir sicher, diese problemlos per Anhalter zu überwinden.

Meine Resthöhe war inzwischen sehr geschrumpft & ich hatte noch höchstens zweihundert Meter über Grund, als ich den Heuwender entdeckte. Für einen Flieger ist so ein Bauer, der mit dem Traktor über sein aufgeheiztes Heufeld rumpelt, eine pure Augenweide. Ich flog über ihn & konnte prompt nochmal hundert oder hundertfünfzig Höhenmeter schinden. Jetzt trennte mich nur noch ein kleiner Waldrücken vom Ziel. Der überragte mich allerdings. Nun; unmittelbar vor ihm war eine feine große Wiese; etwas schräg zwar, aber einladend. Da ich, dort angekommen, die vielzitierte "doppelte Baumwipfelhöhe" eindeutig nicht mehr hatte, wagte ich es nicht, diesen Wald frontal anzufliegen. Statt dessen schummelte ich mich ganz schüchtern seitlich über die erste Baumreihe, um im Fall eines Klappers oder auch nur Zusatzsinkens sofort abdrehen & auf besagter Wiese einlanden zu können. Es war jedoch kein Zusatzsinken, das mich dort erwartete. Kaum war ich über den Bäumen angekommen, begann es zu piepsen. Der Wald atmete seine tagsüber gespeicherte Wärme aus & hob mich sanft über das letzte Hindernis. Ich war zurück in Westendorf !

Am Landeplatz lachten die Leute dann wieder über mich, über den Spinner, der im Kreis um seinen Schirm herum hopste & tanzte.

Hier übrigens ein Foto von mir.
Die geflogene Distanz hab ich auf der Landkarte nachgemessen.
Es waren 24 km; 12 hin & 12 retour.

Andy Angerer

andy

Doppelevent in Australien, Manilla (NSW)
Australian Paragliding Open - Manilla 1-7 March 2003
New Zealand Paragliding Nationals - Manilla 9-15 March 2003

15-MAR-2003
Task 7, Race to Goal, Bingara 89.8km

Same task as yesterday.
Irgendjemand konnte Olli davon überzeugen, nicht 1min vor Window Open zu starten. Das Pilotenfeld feuerte mächtig an.
"... Olli ... Olli ..." und er war wieder der Erste der rausging.
Nach einer Stunde Thermikfliegen ging das Feld dann endlich auf Strecke. Bedingungen ähnlich wie gestern (thermiktechnisch) nur weniger Wind und ... hurraaa ... Wolken. Olli war schon zeitiger im Spitzenpulk unterwegs und versenkte sich leider beim Klassiker Tapoli.
Andreas ist 10min später abgeflogen (zwecks guter Zeit taktieren) und holte mit Schnell- und Tieffliegen das Hauptfeld ein. 20km Schatten galt es kurz vor dem Goal zu überwinden. 5Piloten haben sich irgendwie durchgemogelt. Alle anderen testeten die Gleitleistung ihrer Geräte, so daß der Hauptpulk dann zwischen 13-18km vor dem Goal am Boden stand.

Steve Ham bewies mit Top Performance sein taktisches Geschick und flog den Gesamtsieg nach Hause.
Craig Collins und Rhett Rockman kamen punktgleich auf Platz 2.

11 Andreas Rieck
14 Franz Xaver Steidl
x+ Oliver Blonske

Die Party am Abend, der gesamte Wettbewerb und die Organisation war excellent. Ein Dank auch an die Sponsoren, die Preise und hohe Prämien ermöglichten.
Der Knüller schlecht hin war unser Fahrer, Steve der seine Schäfchen (uns) immer schnell mittels Funk und GPS vor den Kühen, Schlangen und Kangaroos rettete.

Zwei Wettbewerbe, die auf Dauer anstrengend waren und unheimlich Spaß machten.

Oliver + Franz + Andreas
Manilla_2003-03-03_task7.mp4

14-MAR-2003
Task 6 Race to Goal, Bingara 89.8km

Gerade erfahre ich, daß im Früstücksraum vor 2 Tagen ne Brownsnake in Baby-Form rumkroch. Ist so sicher ziemlich sicher hier in Australien eine der giftigsten Schlangen.

Also bei mir persönlich ist so langsam die Luft raus, nach 3 Wochen fliegen und 2 Wochen davon Wettbewerb.
Hier ist eindeutig schon langsam Herbst.
Die Thermik "reißt" heute mit über 1-2m/s intergriert an die erste Inversion im stahlblauen Himmel.
Wer es durchschaffte durfte weitergleiten. Der 20km/h Wind hat den Rest an Thermik verblasen.

Bei mir gabs heute ein erstes richtiges flugtechnisches KO und ich stand 1km Nordwestlich vom West - BombOut. Der Fahrer fand mich nicht gleich und so bin ich erst 15:30 wieder am Startplatz.
Beim 2. Restart, noch am Boden, löst meine Rettung aus ... absolut nicht mein Tag heute.
Jetzt mußt ich diese auch noch packen.
2min vor Window Close um 16:00 bin ich dann doch irgendwie in der Luft und brauche über eine halbe Stunde für 600 Höhenmeter (so ziemlich die letzte blubbrige Thermik für heut).

Und so ließ ich es dann bleiben und ging an Goodfreys House landen, zusammen mit Franz, und Olli, der's fleißig mit 2 Restarts versucht hatte gescheid wegzukommen.

Andreas

13-MAR-2003
Task 5
Race to Goal (Manilla Campground) over 2 Waypoints 46km

Geschlossene Wolkendecke heute morgen. Und dabei sagte mir Goodfrey gestern auf der Piloten Party noch ... das wird ein 150km Tag !! ... irgendjemand hat wol nicht aufgegessen.
Bis Mittag glaubte kaum einer überhaupt an einen Task. Und dennoch wurde einer gefunden ;-)))
Das Tasksetup war tricky, da im Norden ne dicke Schlechtwetterfront stand. Daher der unwesentliche Gegenwind.

Sägezahnfliegen war angesagt, um nach Manilla zu kommen. Viele haben es sogar bis zum Startzylinderrand geschafft.
Sogar Franz, der dann am Boden fesstellte, daß Oliver schneller war.
Meine Omega5c Waffe ... der SuperPanzer gegen Wind ! ... hat's bis nach der 2 Wende geschafft. 10km vor Goal war dann
auch bei mir der Ofen aus.
Im Bild die Tracks von Volker Nies und mir. (Ätsch ich kam weiter.)

... noch 2Tage. Die 2 Wochen hintereinander spüren wir langsam (Manilla - Koller).

Andreas

24 Andreas Rieck
86 Oliver Blonske
86 Franz Xaver Steidl

12-MAR-2003
Task 4
Race to Goal, 61km to Baan Baa

Nachdem ich schon gestern mit viel Speed rückwärtsfliegend in den Acker fräste, lockte nach kurzem Aufdrehen an die Basis doch eher der Pool. So hab ich mich dann "parkend" irgendwo am Mt.Borah wieder runtergequält, wieder im Speed stehend.

Franz, Südafrika - gestählt ... hat sichs voll gegeben und stellte seinen Omega immerhin auf den 14.Rang und war pitschnaß (ähnlich wie ich beim landen) ... und Olli hat's durch den Regen nicht ganz durchgeschafft.
Im Regen aufdrehen war in der ersten Hälfte des Tasks neben dem harten Wind sehr gefragt. ... naja ... wer's mag ... ;-)

Ein Task made by local hero Goodfrey. Die locals kamen hier neben den Regen verwöhnten Norwegern und Schweden heut am besten zurecht. Der Schnellste war ca. 1:09h für die 61km unterwegs. (doch ein wenig windig gell ?)

Andreas

14 Franzl
58 Olli
75 Andi

11-MAR-2003
Task 3
Race to Goal over 1 Turnpoint, 82km

Endlich mal Sonne im Auspuff,

suboptimale Bedingungen beim Start liessen ca. 50 Piloten bis zu viermal absaufen, hier in Manilla darf man nach einem Abhocker im "bomb out" wieder hoch und erneut starten, an diesen Tagen sind die Rückholer die wichtigsten Personen im Team, ein 4 wheel drive mit ausreichender Bodenfreiheit ist allerdings unabdingbare Vorraussetzung um schnell wieder am Start zu stehen.

Andreas und ich schauten genuesslich aus sicherer Starplatzueberhöhung zu wie sich die ganze Blase versenkte um dann in Ruhe mit viel Platz Basis zu machen. Und los ging der Spaß, 82 kilometer mit Boje war die Aufgabe, nach meinen letzten Frusttagen wollte ich heute mal ganz vorne reinfliegen.

Also noch mal in den Startsektor um ggf. die schnellere Zeit zu haben.

Haettste, wennste, könnste, weisste...

Nachdem ich Andreas eingeholt hatte und wir juchzend das letzte mal aufdrehten um den final glide ins goal zu starten an Position 4 und 5, böse böse Überraschung:

bis zu ca. 60 kmh Gegenwind liessen uns ganz schön alt aussehen, Andreas mit der besseren Linie(O5c ist halt ne Waffe) flog 2 km weiter, ich bin kurzfristig mal mit 20 kmh beschleunigt rückwärts, als Andreas aufschlug staubte es ganz schön auf dem Acker und ich machte mir auch so meine Gedanken, die Bäume unten bogen sich, die Kühe hoben langsam ab, die Stromleitungen winkten...

aber Ende gut alles gut,

Martin Basrack aus dem rauflustigen trinkfesten Bergvolk der Alpen und ich halfen uns beim Schirmstopfen, er führt seit heute den Bewerb an, Poldi,die 65 jährige Legende aus Wien ist heute mit Platz 4 der endgültige Durchbruch in die Senioren Weltspitze gelungen,

gruss aus down under

oliver und andreas

10 Andreas Rieck
28 Oliver Blonske
78 Franz Xaver Steidl

10-MAR-2003
Task 2
Race to Goal over 1 Waypoint, 69,1km

Als bester Deutscher darf ich heute Bericht verfassen. Leider war ich heute der einzige von uns im Goal und das bei
63 Piloten insgesamt im Goal, so dass wir mit dem gestrigen Tag nicht zufrieden sein können.

Den ersten Teil der Strecke, bis 10km vor den Wendepunkt, sind Andreas und ich gemeinsam geflogen. Dann, beim durchfliegen eines größeren Abwindgebietes kann Andreas, der nur 50m unter mir flog leider nicht mehr anschließen und muß Landen. Auch für mich ist es schwierig dort wieder hochzukommen aber nach ca. einer Stunde bin ich letztendlich wieder glücklich an der Basis auf 3.100m.

Nach dem Überqueren eines größeren Waldgebietes kann ich nach 55km meinen letzten Gleitflug ansetzen und fliege voll beschleunigt Richtung Goal direkt über unserem Rückholfahrzeug aus dem mir Andreas Informationen über meine direkten Verfolger funkt und komme viel zu hoch (2000m) im Ziel an.

Nachdem ich mit den schwachen Bedingungen bei den Ozzi Open überhaupt nicht zurecht gekommen bin und auch noch völlig überladen (10kg Wasser) geflogen bin, habe ich mich jetzt bei Kiwi Nationals schön langsam daran gewöhnt. Aber auch gestern war es mit maximal 3m nicht wirklich gut und jede Termik auch wenn sie noch so schwach war musste mitgenommen werden.

Viele Grüße aus Down Under

Franz

52 Franz Xaver Steidl
79 Oliver Blonske
103 Andreas Rieck

09-MAR-2003
Task 1
Race to Goal over 1 Waypoint. 47km

Diesmal ein Tag, der schon morgends vom Wolkenbild hält, was er verspricht. Morgends um 8 noch keine Wolke über Manilla. Pünktlich zur Auffahrt um 11 treffen auch die ersten braven Cumulus rings um das blaue Loch von Manilla ein.

Wegen erwarteter Überentwicklung wird um 13:00 gestartet und schon 17:00 wieder zu gemacht (Last Task Time).
Individuelle Zeitnahme (wie immer) läßt taktieren zu. Und dieser Tag konnte nur besser werden. Ich hatte mir vorgenommen, erst um 14:00 am Startzylinder abzufliegen, um in 2h zu besten Zeit den Kurs abzufliegen.

Also relaxing ... keine Starthektik heute. Ich lauf noch gemütlich mit Fotoapparat und im TShirt über den Platz, als das Fenster aufgemacht wurde. Heut will ich mal ein paar Foto's machen. Dann kommts ... Window Open ... und keiner fliegt los.
Ein Großteil des Feldes steht da und schwitzt, bei Nullwind. Sehr amüsant.

Olli landet wegen technischen Problemen wieder ein, tja, Tragegurte richtig einhängen will geübt sein.
Ich starte kurz hinter local Goodfrey und bin 15min später abflugfertig 13:55 an der Basis. Es war ein Traumflug. Endlich mal gescheite Thermik und Basis bei 2900m.

37 sind von den 138 Piloten heute im Goal. Und pünktlich 5min nach 17:00, wo keiner mehr in der Luft sein sollte, wird's Gewittrig mit Böen am Mt.Borah Landeplatz. Das ist excelentes timing beim Task Setting!

Franz schießt auch noch den Vogel ab. Verheizt sich im Endanflug 500m vor dem Goal und unterschätzt die Tiefe vom Fluß, der kurz vor der Goalline ist. Samt Packsack auf dem Rücken verschwindet er beim heimlaufen auf über Brusttiefe im Wasser !

15 Andreas Rieck
40 Franz Xaver Steidl

08-MAR-2003
Task 6

Race to Goal over 2 Waypoints. 52,3

Daß heute ein Tasksetup gefunden wurde ist beinahe verwunderlich. Allerdings war das Tasksetup auch ein leichter Griff in die Minus - Tüte.

Der Wind war ziemlich stark aus Richtungen um SW. Und das Tasksetup so angelegt, daß ein "offenes Viereck" zu fliegen war, wobei die letzten beiden Schenkel gegen SSW und West verliefen. Beinahe logisch, keiner im Goal, daß diesmal in Manilla City lag.

Am Mt.Borah Höhe zu machen war schon die erste Hürde. Restarts 'after Bomb Out' bis zu 3x waren an der Tagesordnung.
Ich hab's dummerweise verdammt gut erwischt und stand dann kurz vor der Basis am Zylinder Rand dumm und allein da.
Also geb ich halt Gas.

Die riesen Querung, 22km zur 1. Wende lief schnell und gut. Jetzt weiß ich warum die Gegend Blue Hole heißt an der 1.Wende. Alles Blau, nix Wolke, nix Thermik. Zumindest ich hab mich dann da versenkt. Eine 3/4h später tauchte dann 200m höher als ich ankam, der Boomerang von Steve Ham auf.

Naja, man kann nicht immer gute Tage haben. Hätt ja auch klappen können.

Mit den Ergebnissen veröffentlichen, sind sie ein wenig langsam hier. Die Liste hängt im Royal hinter verschlossenen Türen. Vielleicht stellen sie's ja nachher offiziell in's Netz.

24 Hans Bausenwein
51 Andreas Rieck
66 Thomas Friedrich
68 Oliver Blonske

07-MAR-2003
Task 5
Zielflug Mt.Borah - Baan Baa 60,6km

another epic day in manilla...

Belehrt vom Fehler gestern stell ich doch heut mal die Taktik um. Tief und schnell geht halt nicht bei den Abschattungen. Der richtige Weg an der Basis und Wolkenstraße entlang brachte mir heute Goal ein.

Das Tasksetting war schnell entschieden, da die ersten Schauer von Osten auf Manilla anrückten.
In den Alpen hält man sich von Schauern fern. Wer hier nicht drauf zu hält bei tiefer Basis, steht wohl schnell am Boden.
Zumal die Schauer Gebiete nur dunkel aussehen, sich drüber hier keine CB's ausbilden und einfach nur naß sind.

Oli's Kriegsfilm hat nur 1 Tag angehalten als Motivation, so daß er leider bald am Boden stand. Franz gab heute im Spitzenpulk alles und hat sich klassisch verheizt. Ein interessanter und sehr kurzer Task, wiedermal in Richtung West über die Flatlands von Kangoroo Land. In etwa die Richtung wie oben im Bild von Oli's UP Targa.

So, und morgen löse ich dann wieder ein wenig die Handbremse.

25 Andreas Rieck
59 Oliver Blonske
62 Thomas Friedrich
67 Franz Xaver Steidl
72 Hans Bausenwein

Andreas

06-MAR-2003
Task 4
Zielflug 101km

an epic day in manilla...

Nach einer recht kühlen Nacht endlich wieder blue sky, die Stimmung beim ausgedehnten Frühstück entsprechend euphorisch, für heute hatten sich alle maechtig etwas vorgenommen, besonders unsere österreichischen Kollegen, die wie so viele andere hier noch um die freien Plätze im Team für die WM in Portugal kämpfen.

Die Wartezeit auf dem Mt.Bora konnte man heute ausnahmsweise mal als recht kurz zu bezeichnen, der Task war schnell gesetzt, 101 km Richtung Narrabri, und 15 Minuten nach dem Briefing drängelte sich ein Großteil der 140 Piloten im Startbart.
Man konnte das Heute endlich mal als Fliegen bezeichnen, nicht so ein rumgelutsche wie die Tage vorher, Basis war zügig gemacht und los gings mit direktem Kurs über Tiger country.
Da unten abhocken hieß kein Bett heute Nacht und kein Abendessen, entsprechend wenig Piloten wählten diesen Kurs Martin unser Pfälzer wind dummy immer ganz vorne mit dabei, und einer der ersten im Goal, haette er sich mal rechtzeitzig für den Bewerb angemeldet...
Unser Goldjunge Andreas hatte weniger Glück und mußte nach ca 66 km einen dead glide Richtung Straße antreten, ich war etwa zwei Schirmlängen höher als er und konnte wieder Basis machen, nach diesem Hänger gemütlich mit Handbremse als 25. von ca. 30 Piloten im Ziel wo die eiskalten Goal Biere warteten, (die 2,5 Stunden Rückfahrt verschweigen wir an dieser Stelle)

Als krönenden Abschluß bekomme ich grad noch ein Glas 97 Henschke "Hill of Grace" von meinem ozzie mate Bernie gereicht, weiß jetzt nicht so recht was besser ist, der geile Flug oder dieser traumhafte Wein...

Ergebnisse:

20 Hans Bausenwein
26 Oliver Blonske
31 Thomas Friedrich
61 Andreas Rieck
92 Franz Xaver Steidl

05-MAR-2003
Day canceled

Aus den dicken Zirren und Abschattungen gestern, wurde heute eine ausgewachsene geschlossene Wolkendecke.
Mit eingelagerten Schauern.
Dementsprechend wurde pünktlich zum 2.Briefing um 13:00 in der Town Hall der Tag abgebrochen.

Die Good-News ist, daß der 08.März nun noch offizieller Wettbewerbstag ist (vorher Reservetag).

Goodfrey, Task Winner von gestern (Advance Omega 6R), hat zum Briefing heute einen Klodeckel als Award überreicht bekommen. Derweil er gestern wegen fortschreitender Vergeßlichkeit (oder Alterung) ohne Schuhe am Start stand.

Und in der hiesigen Schule von Manilla bekommen die Kids als Schulaufgabe, Gedichte über's Paragliding zu schreiben, die dann im Tagesblatt zu lesen sind.
Vielleicht erwische ich ja noch eines dieser seltenen Zeitungsexemplare und kann was in's Netz stellen.

Ich denk, nach dem FREE BBQ und der Fete gestern Nacht sind einige dicke Augen nicht undankbar über den Ruhetag.
Oli will sich mit einem Kriegsfilm noch für morgen motivieren ;-) ... und wir gehen in den Pub.

Andreas

04-MAR-2003
Task 3
83,4 km Zielflug Mt.Borah - Mullaley

Der Tag und Task war spannend. Wir wurden richtig über die Flatlands rausgejagt. Und als besonderes Schmankerl gabs Abschattungen ohne Ende.

Gleich nach dem Start am Mt.Borah haben sich etliche am Ostlandeplatz versenkt.
War eher fast normal heute, gleich nach dem Start in der ersten Abschattung abzuocken und zum
Restart wieder hochzufahren. So gings heute leider auch Oli.
Ein Pilot ist sogar erst beim nach dem 3. BombOut (3.Restart) weggekommen.

Ich hab's relativ gut erwischt und konnte mich gleich zum Anfang halten und aufdrehen.
Alle Tasks werden hier mit Individueller Zeit genommen (GPS Time) und Startzylinder von 5km.

Mit einer genialen Routenwahl kam local hero Goodfrey immerhin 73km weit. Somit stand durch die Monster Abschattung am Ende der Aufgabe wieder keiner im Goal. Gut war nur, wer bis zum Zeitpunkt der Abschattung so viel wie möglich an Meilen bereits geschafft hatte.
Ich hatte gleich 2 Baustellen unterwegs und damit ein wenig zuviel Zeit verloren.

Genial hat der permanente Funkkontakt zu unserem Fahrer im Team funktioniert, der uns am Boden mitverfolgte.
Funk ist hier im Wettbewerb nicht nur erlaubt, sondern im Outback eher zwingend nötig.
Die Farmen sind in dieser Gegend echt weit auseinander. Und wer will schon irgendwo im Busch landen ohne PickUp.

Andreas

03-MAR-2003
Task 2
50,3km Dreieck

Es blieb auch heute bei stabilen Bedingungen. Ähnlich wie gestern, nur weniger Wind.
Das Task Setting ist hier im flachen dementsprechend kompliziert. Diesmal stehen sogar 4 Piloten im Goal.

Olli gab diesmal richtig Gas, verheizte sich ein wenig und war beinahe schon beim 2.Bier auf der Terasse der Pension, als ein Pulk mit 60 Leuten tief über Manilla dahin zog.
Trödeln war allerdings auch nicht die beste Idee, weil die nutzbare Zeit sonst nicht reichte um die Strecke sinnvoll zu schaffen. Wer Glück hatte, kam halt ab und zu durch die 1.Inversion hindurch (1500-1600m) und blieb erst bei der 2.Inversion auf 2000 hängen. Dies war für Goal allerdings nötig, so daß ich nach der 2. Wende dann schließlich neben einigen Japanern auch am Boden stand.

Ergebnisse:

22 Andreas Rieck
25 Thomas Friedrich
66 Hans Bausenwein
67 Oliver Blonske
80 Franz Xaver Steidl

02-MAR-2003
Task 1
48,8km Zielflug Mt.Borah - Cobbadah

Nachdem es ja gestern geregnet hatte und wir die Nacht mit 12grd (Australische Winterverhältnisse) beinahe anfangen zu frieren gehts dann auch nur thermisch gemächlich zu.

Eine kräftige Inversion ließ nur 1400-1500m Arbeitshöhe am späten Nachmittag zu. Es gab keine 35grd heute, die nötig gewesen währen um durchzuheizen.

Gestartet wurde dennoch 15:50, für die kurze Aufgabe. Mit einem zackigen SW Wind (35kmh Spitzen) gings nach Norden, zum Ort Cobbadah. Und es war wirklich zähes kämpfen angesagt, es steht keiner im Goal heut. Und weswegen ich heute schreibe ... jaäääh ... ich konnte mit meinem Advance Omega5c immerhin auf den 8.Platz gleiten. Viel Spaß gabs am Start beim Parawaiting, mit unseren fleißigen WindDummy's.

Ergebnisse:

    8  Andreas Rieck
  21  Thomas Friedrich
  37  Franz Xaver Steidl
  38  Oliver Blonske
103  Hans Bausenwein

01-MAR-2003
Day canceled.

Heute regnet es mal. Zumindet hat's die Nacht ein paar mal wie aus Eimern runtergelassen. Gut für die Gegend und die Farmer, nach ewiger Trockenzeit ... schlechter für uns. Vorabend Sign In und Welcome Session waren dafür super organisiert gewesen.

Ich bin schon seit 1 Woche da. Die paar Tage zuvor ging's ideal zum eingewöhnen, denn sicher sind 4-5m/s und oft nur 1-2m/s für Australische Verhältnisse bei 30grd im Schatten sehr moderat. Für mich war's mit einer kleinen 85km Strecke und einem Thermikflugtag ideal zum Einfliegen, kennenlernen und Jet Lag verdauen. Den Rest der Zeit haben wir mit organisieren verbracht, für Funk, Handys (die nur hier gehen), Rückholer mit Allrad Kisten und Funk Ausstattung. ... und morgen geht's richtig los ... hoffentlich.

Und während ich so schreibe, hat's gerade den Himmel Blau gefegt, mit einem zackigen Wind bei unserer Pension. Ich hol jetzt mein Kite raus.

Andreas